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Graf Ostermann soll daher nach Beresowa, wo der Furst Menczikow
gestorben, der Feldmarschall Mfinnich nacb Pelim in das Haus, welches
er vor den unglilcklichen Herzog von Kurland nach einem von ihm selbst
dazu gemachten Plan machen lassen, der Graf Gollowkin und Mengdcn an
die Orte, wo blsher die Generals Karl und Gustaw Biron gesessen, Loe–
wenwolde aber nach Jaroslaw, wo der General Bismarck auf eine sehr leid·
liche und gelinde Weise
gelcЬt,
abgefilhrt
werdeп.
- Von
ihreп
Gntern
und
Vermogeп
ist zu Zeit noch Alles confiscirt. Die
Gemahliiшen
des Gra–
fen
vоп
Ostermann,
Milпnich,
Gollowkin und Mengden habeu
Erlaubпiss,
ihren Mil.nnern zu folgen oder hie zu
Ьleiben,
auf welchen letzten Fall sie
ihreп
hinliinglichen Unterhalt sollen angewiesen bekommcn
1).
Die beiden
Sohne des Grafen von Ostermann werden als Capitains bei Feldregimentern
placirt, die Tochter aber soll auf eine anstA.ndige Art und mit einer Hei–
rathssteuer, als sie von il1remVater selbst wilrde zu gewarten
gehaЬt
haben,
aosgestattet werden und es ist bereits ein junger russischer Officier von
guten Eigenschaften und Familie diescrhalbcn in Vorscblag.
Der Sohn des Generalfeldmarschall
Milпnich,
der gewesenc Oberhof–
mcister,
bckomшt
ohnweit Moscau Gnter, om auf selblgen mit seiner Fa–
milie in voller Freiheit zu leben, welche Gnade sowolll, als dass er
пicht
mit aof den Richtplatz gefllhrt und Uber ihn ein
bcsoпder
Urthcil gesprochen
worden, er dadurch verdient, weil er sofort bci dem ersten Verhor in seinen
1 )
Nach PeziJ]ds ReJation Nr. 6 vom 3 Febrnar 1742 zogen die genannten Frauen alle
ев
тоr,
das Exil mit ihren Mil.nnern zn theilen.
ЖИЛ'Ь генера.1ъ Бисмаркъ. Изъ ихъ в:иtвiй и боrатствъ
.11.0
времеuu -всё конфиско
вано. Супруги
J'P·
Ост~риана,
Muuuxa,
Го.tовкпuа и Мепгдена по.1учи.1и до:Jво.tенiе
слtдовать за
cnoo)Jn
мужьnип иди же остатьсn здtсь; в·ь пос.tt.tнемъ c.tyчat онt по
лучатъ средства существопанin
1 ).
Оба сына графа Остериава будутъ зачислены ка
питанами въ армiю, дочь же его по.tожено простроить и назнач11ть
elt
приданое, как-ь
будто бы ОНО JICIOJЩ.10 И3Ъ рук'Ь С3113ГО отца; ПрИ ЗТОМ'Ь ИMteTCR уже ВЪ Виду ОДИВ'Ь
мо.аодоii офиJ{еръ съ хорошими качествам11 и
xopoweit
фами.1in.
Сынъ rеllера.•ъ-феJьдмарwада Ми11иха, бывwiИ оберъ-t·офмеilстеръ, по.tучаеn
поиtстьп близъ Москвы, rдt он-ь может-ь впозвt свободно жить со свопм-ь семеll
ство)tЪ; эту IJOC.ItJJ.uюю мо.юсть, точно также какъ и ту, что его освободи.tи
on
при
сутстоin на мtcrt. казни и ему быд'Ь об-ьnuенъ особый ориговоръ
-
онъ засJJужи.п.
тtмъ, что прп первшъ же дооросах-ь высказалъ все что зна.1ъ п что BIIJJ.t.rь С'Ь
ПOJJJoю откровенностью и чистосерJJ.ечiемъ, не скрыва11 и не изиtнпn ничего изъ того
что ему было извtстно. Вообще вса эта трагическап исторiя
opom.ta
беЗ'Ь мa.rtDmaro
1)
По .r.овесеиiю Пецо.1ь.r,а за
N!
6,
оть З Февра.ая
1742
г. вcil уnокнвутыR .r.а•ы по
с.d..r,овuк В"Ь i:CЬI.IKY
3&
CBOИJIII МУЖЬЯМИ.